Mei Sechser und meine Saxer. Alt-Dresdner Typen und Tatsachen

Mei SechserHeinz Weise

 

2004, Leinen mit Schutzumschlag, 96 Seiten mit mehreren Abb.
ISBN 978-3-940116-13-0,
8,50 €, lieferbar

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Leseprobe
… Wem die nicht gerade wohlwollende Ansicht nicht reicht, dem seien noch einige im Periodikum „Dresdner Leben“ von 1924 niedergelegten praktischen Erfahrungen nachgereicht. Ausgangspunkt ist der Stadtkenntnis-Test eines Dresdners, vollzogen an Mitbürgern. „Das Ergebnis“, schreibt der Tester, „war verheerend! Meist war die Antwort auf meine Frage kurz und bündig: ‚Das weeß’sch ooch nich’ – und husch, weg war der oder die Befragte. Über das Alter der Hofkirche erfuhr ich nach achtmaliger Frage, dass sie ‚schon ziemlich alt’ wäre. (…) Vor dem Albertinum erhielt ich von einem Jungen die klassische Antwort, da seien ‚kleene Männeln aus Gibbs drinne, weiter nischt’.“ …

Zum Buch
Sie waren keine Blaublütler wie August der Starke oder Carl Maria von Weber, dafür aber wurden sie auf andere Weise geadelt: die Alt-Dresdner Typen, die das einfache Volk ebenso treffend wie liebevoll „Peter Groll“, „Eierhanne“ oder „Mei Sechser“ rief. Nomen est omen! Denn die Spitz- und Kosenamen jener Männer und Frauen standen für deren skurrile Eigenheiten. Und die spiegelten nicht selten Dresdner Zeiterscheinungen und Wesensmerkmale wider, die deshalb im Buch den Käuzen und Käuzinnen vorangestellt werden.